Es ist jetzt höchste Eisenbahn

Betriebsräte und IG Metall versuchen die geplante Schließung des Schienenhersteller TSTG in Duisburg zu verhindern.

Kerner

IG Metall Vorstandsmitglied Jürgen Kerner

Hohe Zustimmung bei allen Beteiligten, fanden die Betriebsräte der TSTG auf der Bahnkonferenz in Frankfurt a.M. am 6.9.2013. Dabei geht es nicht nur um 400 Arbeitsplätze, sondern um den “Erhalt der Wertschöpfungskette einer innovativen Branche in Deutschland. TSTG dicht machen zu wollen, ist eine klare Fehlentscheidung“, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner klar und deutlich auf der Bahnkonferenz.
Das Werk in Duisburg ist das einzige Unternehmen in Europa, das alle auf dem europäischen Markt benötigten Schienenprofile herstellt. Der Eigentümer, die Voestalpine aus Österreich, will das Werk jedoch stilllegen. Das Unternehmen begründet das damit, dass TSTG angeblich nicht wirtschaftlich sei.

Viele Verbündete

Die Betriebsräte Charly Mesaros und Kenan Ilhan halten dagegen: “Die Wertschöpfung jedes Kollegen hat im vergangenen Geschäftsjahr über 90 000 Euro betragen.” Für Mesaros und Ilhan ist damit klar belegt, dass man mit dem Werk Geld verdienen kann. Die über 400 Beschäftigten sind zwar extrem verunsichert und leiden unter der Hängepartie, haben aber die Hoffnung auf den Erhalt ihrer Arbeitsplätze nicht aufgegeben.

Mesaros und Ilhan haben in ihrem Kampf für den Erhalt von TSTG viele Verbündete ins Boot geholt. Von allen Parteien außer der FDP kommt Unterstützung. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen steht hinter TSTG. “Es geht ja nicht um ein Schuhgeschäft an der Ecke, sondern um die Zukunft der Schieneninfrastruktur in Deutschland”, heißt es in einem Schreiben von der IG Metall in Duisburg und dem Betriebsrat. “Deutschland lässt sich ein Stück industrieller Kernkompetenz wegnehmen und sieht bislang stillschweigend zu.” Nun sei es höchste Eisenbahn für Gespräche über den Fortbestand von TSTG.

Fünf vor zwölf

Der Verzicht auf das einzige verbliebene Schienenwerk in Deutschland wäre umso unverständlicher, als der Sanierungsbedarf im deutschen Schienennetz immens ist. Bahnchef Rüdiger Grube hatte vor kurzem darauf hingewiesen, dass tausende Kilometer Schiene noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Grube forderte mehr Geld und einen eigenen Schienenfonds. Man kann also an einer Hand abzählen, dass die Auftragslage wieder besser wird für Unternehmen wie TSTG. Doch die Zeit wird knapp. Es ist fünf vor zwölf, denn Voestalpine hält an seinem Beschluss fest, das Duisburger Werk Ende 2013 zu schließen.

Auch einem Verkauf an Interessenten stellt sich Voestalpine in den Weg. Die deutsche Bahnindustrie zeichnet sich noch dadurch aus, dass die gesamte Wertschöpfungskette durch Unternehmen im Land abgedeckt werden kann. Dieses Zusammenspiel von unterschiedlichsten Unternehmen wirkt sich positiv auf Innovation aus.
Durch Standortschließungen wie bei TSTG vorgesehen werde ohne Not die Innovationskraft einer ganzen Industrie gefährdet, warnt IG Metall-Vorstandsmitglied Kerner. “Aus der letzten Krise haben wir gelernt, wie wichtig für unsere industrielle Basis der Erhalt der Wertschöpfungskette ist.

Diese Lehre aus der Vergangenheit gelte nun besonders für TSTG und ihre Belegschaft.

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Focus: Schienennetz teils aus 19. Jahrhundert  Grube: Bahn braucht jährlich 1,2 Milliarden Euro mehr Geld

Bahnchef Grube schlägt Alarm: Tausende Kilometer Schiene stammen ihm zufolge noch aus dem 19. Jahrhundert. 1400 Eisenbahnbrücken müssen dringend saniert werden. Grube fordert mehr Geld und einen eigenen Schienenfonds.

Kann man mit diesem Wissen und Forderungen die Schließung des letzten Schienenwerks in Deutschland tolerieren?

http://www.focus.de/finanzen/news/schienennetz-teils-aus-19-jahrhundert-grube-bahn-braucht-jaehrlich-1-2-milliarden-euro-mehr-geld_aid_1087075.html

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Klartext: Schiene für Deutschland – Was geht verloren?

Was geht verloren?

  • Der einzige Vollsortimenter mit speziellen Sonderprofile, die sonst niemand in Europa liefern kann.
  • Sortimentsbreite, Qualitätsprüfungen mit hohen Standards, die Konfektionierung und Bearbeitung von Schienen.
  • Erprobungs- und Messverfahren sowie die Zusammenarbeit in Normierungsfragen bieten weitere Services für die Kunden.
  • Lagerhaltung und Serviceleistungen für die DB AG – auch kurzfristige – Versorgungssicherheit sowie eine leistungsfähige Baustellenlogistik „just in time“.
  • Beste logistische Anbindung im Ruhrgebiet mit angrenzendem Hafen ermöglichen Kostenvorteile beim Transport und Export von Schienen. Eine in Europa einzigartige Verladetechnik für Langschienen auf Bahnwaggons, die eine 30% höhere Auslastung erlauben.
  • Eine enge Forschung und Entwicklung gemeinsam mit den Kunden zu deren Nutzen.
  • Ein günstige Standort sichert Infrastruktur und Energieversorgung, die Verfügbarkeit und die Qualität des Werkstoffes Stahl und ist optimal für die Versorgung des deutschen Marktes
  • Aufgrund der ausgewiesenen technischen, qualitativen u. logistischen Expertise bieten sich gute Potentiale, in der Zusammenarbeit mit Kunden (DB, Nahverkehrsunternehmen) besonders verschleißfeste und geräuscharme Schienenprodukte weiter zu entwickeln und zu etablieren.
  • Eine Fertigung erfolgt mit anerkannt hoher Qualität und modernster Qualitätsprüf- und Dokumentationstechnik und langjähriger Erfahrung bei der Mitarbeit bei Normen (EN, DBS, TSI).

Fazit

Es geht nicht um den Erhalt der Schienenproduktion aus protektionistischer Motivation oder in der alleinigen Betonung der sozialen Perspektive. Ein deutscher Schienenhersteller trägt bedeutsam dazu bei, den Wirtschaftsstandort Deutschland und die DB AG mit hochqualitativen und leistungsfähigen Produkten zu versorgen.

Als innovativer und verlässlicher Schienenhersteller wird für die Kunden ein transparenter Beschaffungsmarkt sichergestellt. Ziel muss es sein, die Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft mit der DB AG fortzuführen, um die Herausforderung der Güterverkehre in der EU und in Deutschland in der Zukunft zu bewältigen.

Der Bahnmarkt zeigt eine deutlich stabilere Entwicklung auf, als die starken industriellen Konjunkturschwankungen – mit hohem Nachholbedarf in den nächsten Jahrzehnten.
Der Blick auf das Leistungsspektrum, den hohen Reputation und der anerkannten Qualität der Produkte macht deutlich, dass hier kein marodes oder nicht mehr wettbewerbsfähiges Unternehmen vom Markt genommen werden soll.
Wichtige Kunden haben eindeutig erklärt, dass sie ein Interesse am Fortbestehen einer deutschen Schienenproduktion haben und die Schließung nicht für den richtigen Weg halten, nicht zuletzt deshalb, weil sie mit Einschränkungen für ihre Bedarfe rechnen (müssen).

Das Verhalten des voestalpine-Konzerns ist destruktive Industriepolitik zu Lasten der Beschäftigten der TSTG, der deutschen Infrastruktur und dem Steuerzahler, nicht nur in Deutschland.

Jetzt kommt es darauf an, keine guten, wirtschaftlich tragfähigen Strukturen zu zerschlagen, sondern die Bausteine zu einem neuen Gebäude zusammen zu setzen.

Die erste wichtige Herausforderung ist dazu, die Blockadepolitik eines Konzerns gegen die Fortführung aufzulösen, und ein neues Leistungspaket für die Schieneninfrastruktur in Deutschland zu schaffen.

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WAZ: Landesregierung fordert Erhalt des Duisburger Schienenwerks

Zum Jahresende will der österreichische Konzern Voestalpine das letzte deutsche Schienenwerk mit aktuell rund 400 Mitarbeitern in Duisburg schließen. Die IG Metall warnt vor negativen Folgen für Steuerzahler und Bahnkunden. Nun schaltet sich auch NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) ein

http://www.derwesten.de/wirtschaft/landesregierung-fordert-erhalt-des-duisburger-schienenwerks-id8376309.html

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Klartext: Schiene braucht Innovation – Schließungsfolgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Schiene braucht Innovation

Steigende Transportvolumen und Nutzungsfrequenz insbesondere im Schienengüterverkehr, die Belastungen durch die Schnellverkehre, haben Konsequenzen für den Lebenszyklus der Schienenprodukte.
Die Erhöhung der Härtegrade der Schienen als Antwort auf die höhere Abnutzung stellt sich jedoch als zweischneidiges Schwert heraus. Die höhere Standzeit der Schienen wird durch neue Fehler- und Schadensmerkmale (u.a. Headchecks) “erkauft“. Die Haltbarkeit wird dabei nur durch einen erheblich gestiegenen Aufwand zur Pflege (Schienenschleifen) ermöglicht, der die Kosten zum Unterhalt, die Lebenszykluskosten, deutlich erhöht.

Deshalb ist es Ziel der DB, bei den Schienen eine Reduzierung der Lebenszykluskosten (LCC) um 30% zu erreichen. Nach Aussage der DB-Systemtechnik liegt der Fokus der Bahn in den Bereichen Schienen- und Weichentechnologie im langfristigen Ausbau der globalen Technologieführerschaft sowie in der weiteren nachhaltigen Optimierung der Lebenszykluskosten innovativer Komplettlösungen.

Hier bieten die Versuche und Erprobungen der bainitischen Schienenqualitäten erhebliche Potenziale, die genannten DB Ziele zu erreichen. Im Ergebnis steht eine Verbesserung der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltung und Sicherheit des Schienennetzes.

Zwischenfazit

Im Ergebnis besteht für die Schienenhersteller ein perspektivisches Markt- und Absatzpotential, das durch eine aktive Marktpositionierung, Entwicklung des Kundennutzens und durch Innovation erschlossen werden kann.

Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Kompetenzverlust

Eine Schließung der letzten deutschen Schienenfertigung wird nicht ohne Konsequenzen für die Deutsche Bahn und die Betriebe des Nahverkehrs in Deutschland sein. Die Verkehrsunternehmen werden darauf angewiesen sein, ihre Produkte im Ausland zu beziehen und dies mit Leistungseinschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit und Lieferzuverlässigkeit der Produkte.

Die Schließung führt zu einer Reduzierung der Produktionskapazität in Europa und vertieft den Konzentrationsprozess in der Branche.

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Wirtschaftliche Folgen

Im Fall einer Schließung des Werkes entsteht doppelter Schaden. Effekte entstehen bei den Partnerunternehmen und Zulieferunternehmen. Allein die fehlende Abnahme und Verarbeitung von rund 250.000 – 300.000 t Stahl wird in der aktuellen Situation der Stahlindustrie deutliche Spuren am Standort Duisburg hinterlassen. Durch das Fortbestehen einer deutschen Schienenproduktion würden etwa 125 Mio. € Vormaterialwert in der Wertschöpfungskette deutscher Stahlhersteller gesichert sein und zu einer Stabilisierung der Rohstahlerzeugung beitragen. Zudem fallen bei der Fortführung der Produktion, Dienstleistungen wie Gas, Wasser, Strom etc. sowie Mieten, Pacht und sonstiges in einem Volumen von rund 20 Mio. € an. Weitere sekundäre Effekte entstehen durch Produkte und Services im Volumen von mehr als 14 Mio. €, im Wesentlichen in Deutschland, besonders in NRW.

Somit ergibt sich ein direkter Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland von jährlich ca. 160 Mio. Euro. Im Ergebnis wird die größte Teil der bisher erbrachten Wertschöpfung ins Ausland abwandern und zwar zusammen mit der infrastrukturrelevanten Kompetenz, dem industriellen Know how und dies bei erkennbaren Einschränkungen der Leistungsfähigkeit für die Hauptkunden in Deutschland: DB und Nahverkehr.

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Klartext: Schiene in Deutschland – Herausforderungen für die Zukunft!

Warum ist Deutschland für die Schiene so wichtig?

Deutschland ist der in der EU bedeutendste Markt für Produkte der Bahntechnik. Gleichzeitig ist Deutschland die wichtigste logistische Drehscheibe in Europa. Ein großer Teil der transeuropäischen Verkehrsströme, insbesondere der Güterverkehre finden in und durch Deutschland statt. Gute Gründe, am Standort Deutschland eine leistungsfähige, eigene Infrastrukturkompetenz und Fertigungskapazität beizubehalten und auszubauen.

In der EU und in Deutschland werden die Güterverkehre auch künftig stark wachsen. Zudem besteht im Blick auf Klima- und Umweltschutz die Notwendigkeit einer zunehmenden Verlagerung von Güterverkehren von der Straße auf Schiene und Binnenschiff.
Das ist nur mit dem Ausbau und der Leistungssteigerung der Schieneninfrastruktur zu bewerkstelligen. Schienen werden deutlich mehr belastet und es bedarf neuer Konzepte und Materialien, diese Anforderungen zu bewältigen. Die engen Ballungsräume in Deutschland machen es dabei erforderlich den Lärmschutz für die Bevölkerung, direkt in die Produkte zu integrieren.

Steigende Anforderungen und Marktentwicklung

Ein wichtiger Wachstumsimpuls ergibt aus der Notwendigkeit, die Verkehrsinfrastruktur in Europa weiter auszubauen, um die zusätzlichen Wirtschaftsverkehre überhaupt bewältigen zu können und dies in einer möglichst CO2-minimierenden und umweltschonende Weise.

Die Ziele sind im EU Weißbuch Verkehr fixiert und stärken den Schienenverkehr. Wesentliche Elemente sind z.B. die Anbindung aller Flughäfen und Seehäfen des TEN Verkehrs an das Schienenverkehrsnetz und die Realisierung der europäischen Güterverkehrskorridore.

Weitere wichtige Forderung des Weißbuches Verkehr: 30% des Straßengüterverkehrs mit einer Transportdistanz über 300 Kilometer sollen bis 2030 von der Straße auf die Verkehrsträger Eisenbahn und Schiff verlagert werden. Bis 2050 sollen mehr als 50 % verlagert werden. Mit dem Ausbau des europäischen Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetzes soll bis 2030 die 3-fache Größe des bestehenden Netzes erreicht werden.

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Der Investitions- und Ausbaubedarf lässt sich auch für Deutschland konkretisieren. Das deutsche Schienennetz weist an vielen neuralgischen Stellen – etwa im Zu- und Ablauf der Seehäfen oder den Knoten – gravierende Kapazitätsschwächen auf, diese Situation wird durch die Realisierung der europäischen Güterverkehrskorridore in der Tendenz verschärft.
Die Bahn orientiert sich zunehmend an der Aufgabe der Reduzierung der Life-Cycle-Cost und der Reduzierung des Pflege- / Instandhaltungsaufwandes ihres Schienennetzes.

Die Abnutzung der Schieneninfrastruktur durch wachsende Schienenverkehre zwingt die Bahnunternehmen zu Ersatzbedarf für Reparatur und Instandhaltung. Experten der SCI Verkehr GmbH kommen in einer Marktstudie zum Ergebnis, das der Markt für Bahntechnik in Europa auch in den nächsten Jahren wachsen wird. Das europäische Schienennetz umfasst aktuell 182.900 km und wird bis 2016 auf 192.000 km anwachsen, das entspricht einem Zuwachs von +1,1% (9.100 km). Das Marktvolumen für die Schienen- und Weichenprodukte entwickelt sich in den Marktregionen unterschiedlich. In Europa ist ein Wachstum von 2012 bis 2017 von +12,7% (2,54% pa) erkennbar. Bei den Projekten zum Ausbau von Metro bzw. Light Rail Projekten wird mit einer Bestandssteigerung des Netzes um etwa 3,5 % gerechnet.

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Entwicklung Marktvolumen in Deutschland Fahrwege

Das Marktvolumen bei den Produkten und Dienstleistungen um die Schiene liegt aktuell bei 8,47 Mrd. €, es wächst voraussichtlich bis 2016 um 3,3% auf knapp 10 Mrd. €. Die Leitmärkte für die Wachstumsentwicklung sind in Europa Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien, mit etwa 75% des Marktvolumens. Die SCI-Experten rechnen in Frankreich (+8,5%) und in Deutschland (+4,7%) mit einem besonders starkem Wachstumsdynamik. Das Marktvolumen für Bahn-Fahrwege lag in Deutschland in 2012 bei 1,7 Mrd.€ und steigt bis 2016 auf 2,06 Mrd. €. Aus den Investitionen der Vergangenheit ist ein erheblicher Nachholbedarf im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ersichtlich.

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WAZ: Der Kampf tobt um das letzte Schienenwerk in Duisburg

Heute steht im Wirtschaftteil der WAZ, ein sehr ausführlicher Artikel, welche Auswirkungen eine Schließung der TSTG Schienen Technik mit sich bringt.

Es ist zu befürchten, dass die Schienenpreise deutlich steigen werden, da es nicht mehr ausreichend Wettbewerb in der Branche gibt, wenn das letzte deutsche Schienenwerk schließt“, sagte der nordrhein-westfälische IG Metall-Chef Knut Giesler.

„Voestalpine setzt auf Zerstören statt Verkaufen“, sagte Giesler. „Eine solche Strategie ist brandgefährlich für den Standort Deutschland.“ Die Schließung des deutschen Werks werde zu einer neuen Marktaufteilung im europäischen Schienenmarkt mit nur noch wenigen Anbietern führen, warnte der Chef der IG Metall in NRW.

Zitat:
Wir hoffen, dass sich am Ende doch noch die Einsicht durchsetzt, dass auch für die Deutsche Bahn als Kunde des Schienenwerks viel auf dem Spiel steht.

Artikel in der WAZ vom 26.8.2013

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Presse: Bundeskanzlerin sieht in Deutschland großen Investitionsbedarf in Schieneninfrastruktur

Nun haben auch die höchsten politischen Kreise erkannt, dass es für die Zukunft entscheidend ist, in die Infrastruktur der Schiene zu investieren, wenn es nicht zu einem Kollaps des Schienenverkehrs kommen soll.

Zitat der Bundeskanzlerin:
“Wenn ich auf die nächsten Jahre blicke, sehe ich großen Investitionsbedarf, und zwar in ganz Deutschland, etwa in Straße und Schiene”
in einem am 21. Juli 2013 veröffentlichten Interview gegenüber “Die Welt-Online”.

Zitat des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V.:

“Die Einschätzung von Frau Merkel ist richtig, weil Deutschland im internationalen Investitionsvergleich in die Schieneninfrastruktur bislang nur einen abgeschlagenen Platz im letzten Drittel belegt. Beim jüngsten Nachtragshaushalt ging die Schiene zudem fast leer aus. So ist der Hinweis der Kanzlerin auf den großen Investitionsbedarf eine gute Voraussetzung, um die klaffende Investitionslücke von jährlich zwei Milliarden Euro zu Beginn der nächsten Legislaturperiode zu schließen”, sagte VDB-Vizepräsident Infrastruktur Volker Schenk.

Eine Investition in den Fortbestandes des Schienen Know-how’s in Deutschland, muss im Fokus dieser Betrachtungen stehen.

http://www.pressebox.de/inaktiv/verband-der-bahnindustrie-in-deutschland-vdb-ev/Bundeskanzlerin-sieht-in-Deutschland-grossen-Investitionsbedarf-in-Schieneninfrastruktur/boxid/613509

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Erneute Bußgeldzahlung für voestalpine im Schienenkartell

Die Voestalpine wurde im Zuge des Kartellverfahrens erneut zu einer Bußgeldzahlung durch das Bundeskartellamt verurteilt. Die voestalpine trifft im behandelten Segment des Schienenkartellverfahrens eine Strafe in Höhe von 6,4 Millionen Euro.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/wegen-schienenkartell-thyssen-und-voestalpine-erneut-zu-bussgeld-verdonnert/8535188.html

http://www.derwesten.de/wirtschaft/bussgelder-fuer-thyssen-und-voestalpine-wegen-schienenkartells-id8224358.html

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Protestkundgebung vor dem Bundeskartellamt in Bonn

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Eine Abordnung von gut 100 Beschäftigten der TSTG wurde heute vom Vizepräsident des Bundeskartellamtes, Herrn Dr. Klocker in Bonn empfangen.
Herr Dr. Klocker begrüßte die Kollegen in Begleitung seiner Mitarbeiter Weidner (Presse, Öffentlichkeitsarbeit) und Teschner (untersuchende  Beschlussabteilung) vor den Gebäuden des Bundeskartellamtes.

Die Beschäftigten suchen Antworten auf offene Fragen im Zusammenhang mit dem aufgeflogenen Schienenkartell und der Rolle der voestalpine in diesem Kartell. Unterstützung erhielten die Mitarbeiter der TSTG einmal mehr durch eine Delegation von ThyssenKrupp Steel Europe, angeführt vom Konzernbetriebsratsvorsitzenden Willi Segerath.

Zu den von Jürgen Dzudzek (1. Bevollmächtigter der IG-Metall Verwaltungsstelle Duisburg-Dinslaken) vorgetragenen Fragen nahm Herr Dr. Klocker ausführlich Stellung, betonte die Rolle der voestalpine als Bonusantragsteller sowohl für den Bereich der DB- als auch der Privatmarkt-Schädigungen und erklärte damit das vergleichsweise geringe Bußgeld. Die Verfahren seien so gut wie abgeschlossen und mittlerweile bestünde freie Akteneinsicht. Weiterhin wies er auf die sehr enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bochum hin, in deren Zuständigkeit es fällt, nun die strafrechtlichen Konsequenzen der Vergehen zu recherchieren und zu verfolgen.

Herr Dr. Klocker zeigte sich betroffen von der Situation der TSTG-Mitarbeiter und den aus der geplanten Schließung resultierenden Konsequenzen für die Beschäftigten und insbesondere für den Schienenmarkt in Deutschland. Er ließ keinen Zweifel daran, dass der Schienenmarkt weiterhin beobachtet und sich bildende neue rechtlich bedenkliche Strukturen untersucht würden. Abschließend erging das Angebot an die Vertreter der TSTG-Belegschaft zu weiteren Gesprächen – auch im Hinblick auf den sich verändernden Markt und die daraus resultierenden Konsequenzen.

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Pressemitteilung IG Metall 4.7.2013 – Schienenhersteller demonstrieren vor dem Bundeskartellamt

Beschäftigte des Duisburger Schienenproduzenten TSTG demonstrieren gemeinsam mit ihrer Interessenvertretung, der IG Metall, am Freitag, 5. Juli 2013 ab 10:30 Uhr vor dem Bundeskartellamt in Bonn, Kaiser-Friedrich-Str. 16. Die Demonstration richtet sich nicht gegen das Bundeskartellamt. Die Teilnehmer kommen vielmehr mit Fragen.

Ihre Fragen ergeben sich daraus, dass ihr Arbeitgeber, die TSTG Schienentechnik GmbH & Co. KG, ein wesentlicher Teil des sogenannten Schienenkartells war. Die am Schienenkartell beteiligten Firmen wurden vom Bundeskartellamt mit einem Bußgeld von insgesamt € 124 Millionen belegt. In der Folge dieses Kartellverfahrens will der Besitzer der TSTG, die voestalpine AG, das Schienenwerk in Duisburg zum Jahresende schließen.

Die Beschäftigten stellen sich die Frage, ob das deutsche Kartellrecht eine Bestrafung der Beschäftigten von Kartellunternehmen vorsieht oder vielmehr nicht im Gegenteil verhindern will. Außerdem fahren sie vor dem Hintergrund der von ihnen gemachten Erfahrung, dass sie kaum Informationen über die Verwicklung ihres Unternehmens in das Kartellverfahren haben, zum Bundeskartellamt.

V.i.S.d.P.:  Jürgen Dzudzek, 1. Bevollmächtigter und Pressesprecher

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Protestkundgebung vor Bundeskartellamt in Bonn am 5.7.2013

Der Kampf der Mitarbeiter der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG um den Erhalt des letzten Schienenproduzenten in Deutschland geht weiter. Sie wollen nicht mit ihrer Existenz für die Kartellvergehen der voestalpine gerade stehen.

Der voestalpine Konzern hat an einem jahrelang betriebenen Schienen-Kartell hervorragend verdient. Nach dem Zusammenbrechen des Kartells hat man die wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit Überkapazitäten im Markt, einem rücksichtslosen Wettbewerb und die somit völlige Aussichtslosigkeit des Weiterbetriebes der TSTG Schienen Technik erklärt.
Alle Forderungen zum Weiterbetrieb oder Verkauf der Gesellschaft TSTG an neue Investoren werden bis heute durch voestalpine abgelehnt und nur die Schließung als weitere Option tatkräftig verfolgt.
Forderungen durch die Beschäftigten, der IG Metall und der Politik, die sich auch in einem parteienübergreifenden Beschlusses des Landes NRW zeigt, werden ignoriert.

Deswegen werden am Freitag dem 5.7.2013 Mitarbeiter zu einer Aktion beim Bundeskartellamt in Bonn aufbrechen, um Ihre Forderungen zum Schutz der betroffenen Mitarbeiter durch das Bundeskartellamt auch in der Öffentlichkeit zu zeigen.

  •  Vernichtung des letzten Schienenproduzenten mit Voll-Sortiment
  • Gefährdung der Zukunftssicherheit der Schieneninfrastruktur in Deutschland
  • Vernichtung von Kapazitäten zwecks Marktverdichtung und somit Risiko der Preiserhöhungen für den deutschen Steuerzahler
  • Letztendlich die Vernichtung von 400 Arbeitsplätzen und somit Existenz von 400 direkt betroffenen Familien in Deutschland, zum Schutz der Anliegen der voestalpine in Leoben

Ort:                    Bundeskartellamt in Bonn, Kaiser-Friedrich-Straße 16
Aktionsbeginn:   10:30

Wir fordern weiterhin die voestalpine auf, sich konstruktiven Gesprächen zum Verkauf der TSTG Schienen Technik an Interessenten nicht zu versperren.

Die Presse ist zur Aktion herzlich eingeladen

 


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Handelsblatt – Schrecken ohne Ende

“Nach zwei Jahren steht der Fall des Schienenkartells vor dem Abschluss – und ein neues Mega-Verfahren vor der Tür.”, titelt das Handelsblatt einen weiteren Artikel zum Schienenkartell.
Und wieder macht die voestalpine in einem neuen Kartellverfahren von sich reden – diesmal geht es um Automobilbleche.

Link zum Artikel: Handelsblatt_2013-06-24

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IG Metall unterstützt Walzwerker


WAZ-2013-06-20

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Hoher kirchlicher Besuch bei der TSTG

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Am 13. Juni war der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski zu Gast im Schienenwalzwerk der TSTG. Begleitet wurde er vom Superindenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Pfarrer Armin Schneider.

Präses Rekowski hatte sich an den Betriebsrat der TSTG gewandt, um sich im Rahmen eines Betriebsrundganges ein eigenes Bild der Situation der TSTG und der von der geplanten Schließung betroffenen Mitarbeiter zu machen. Mit großem Interesse ließ er sich vom Betriebsrat der TSTG über den aktuellen Stand des nach wie vor laufenden Arbeitskampfes informieren. Tief betroffen zeigte er sich vom Schicksal zahlreicher Mitarbeiter, denen mit der geplanten Schließung jegliche Chance auf eine adäquate Weiterbeschäftigung genommen wird.

Präses Rekowski zeigte sich besonders von den Alleinstellungsmerkmalen der TSTG beeindruckt – so ist die TSTG beispielsweise weltweit der einzige Hersteller des Schienenprofils für die Schwebebahn in Wuppertal, der Heimatstadt Rekowski’s.

Vor diesem Hintergrund versprach Präses Rekowski, seinen Einfluss auf allen ihm zugänglichen Ebenen der Kirche und der Politik im Sinne eines Fortbestandes der TSTG geltend zu machen.

Begleitet wurde die Delegation von Hans-Peter Lauer, der den TSTG-Mitarbeitern unter anderem als  Gastgeber der Marxloher-Gespräche im letzten Jahr bestens bekannt ist. In diesem Rahmen hatten sich Politiker aller Duisburger Parteien sowie hohe Gewerkschaftsvertreter zu einer Podiumsdiskussion zusammen gefunden. Im weiteren Verlauf der Gespräche hatte der Landtag NRW nahezu einstimmig einen parteiübergreifenden Antrag zum Erhalt der TSTG verabschiedet.

Hoher kirchlicher Besuch


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WAZ Interview des Betriebsrates der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG – Erhalt der TSTG notwendig

Interview-BR-TSTG-2013-06-07

Die Betriebsräte Heinz-Georg Mesaros (Vorsitzender) und Kenan Ilhan (Vizevorsitzender) (v. r.) der TSTG gaben der WAZ ein Interview über die Bedeutung und den notwendigen Fortbestand des Unternehmens für die Schienen-Infrastruktur in Deutschland.
Schwerpunkte des Interviews sind die Einzigartigkeit des Werkes in Deutschland, die just-in-time Lieferqualität, das Know-How der Schienenerzeugung und  Schienenentwicklung über Generationen.
Fazit ist, dass eine Schließung des hochprofitablen Betriebes nicht nachvollziehbar ist.



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Schiene Deutschland seit einem Monat online

In nur 30 Tagen seit online Schaltung der Internetseite kann die Redaktion auf weit mehr als 10.000 Zugriffe zurück blicken.
Alleine über unsere weitere Präsenz in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter erreichen wir schon jetzt mehr als 1.500 Personen pro Woche.
Das Schicksal der TSTG findet europaweites Interesse. Wir verzeichnen Zugriffe auf unsere Seite aus allen Nachbarstaaten der Bundesrepublik und darüber hinaus. Selbst Institutionen aus Nicht-EU-Ländern wie Russland gehören zu unseren Lesern.
Der Anteil unserer Stammleserschaft liegt bei weit mehr als 90% durch direkten Zugriff auf unsere Seite.

Die vorliegenden Zahlen spiegeln das hohe öffentliche Interesse an der gesicherten Zukunft der Schieneninfrastruktur in Deutschland und die Notwendigkeit, das einzige deutsche Schienenwerk zu erhalten, wider.

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IG Metall verschärft gegenüber Voestalpine den Ton

Die Diskussion um die Schließung des Schienenwerks der TSTG in Bruckhausen hat an Schärfe gewonnen. Jürgen Dzudzek von der IG Metall kritisierte den österreichischen Voestalpine-Konzern.

Artikel  der WAZ am 24.5.2013
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Pressemitteilung IG Metall – Voestalpine: Fieses Verhalten gegenüber Arbeitnehmern

Am Freitag 24.5.2013  ist in der Presse zu lesen: der Vorstandsvorsitzende der voestalpine AG, Eder, verkündete erneut die endgültige Schließung des letzten deutschen Schienenwerkes der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG in Duisburg.

Vor einer Woche hatte einer der Geschäftsführer der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG den Beschäftigten und der Presse gegenüber verkündet, es gäbe einen neuen Interessenten aus der deutschen Stahlindustrie. Diese Aussage kam völlig überraschend, da monatelang Monate behauptet worden war, es gäbe keine Interessenten. Mit der Leugnung von Interessenten wurde sowohl intern als auch in der Öffentlichkeit versucht die Aussagen der Arbeitnehmerseite, dass es sehr wohl Interessenten gäbe, gekontert.

Der Geschäftsführer bestätigte in der vergangenen Woche indirekt, dass die Aussagen der Arbeitnehmerseite richtig waren, dass es Interessenten gab und aktuell auch noch gibt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die bisherigen Behauptungen, es gäbe keine Interessenten an der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG reine Schutzbehauptungen waren, um sich nicht in der Absicht, das Werk schließen zu wollen, beeinträchtigen zu lassen.

Die Tatsache, das Werk auf keinen Fall verkaufen zu wollen, ist ein Schlag in das Gesicht der Arbeitnehmer, die immer in hervorragender Weise ihre Arbeit für die TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG getan haben. Die Leugnung von Interessenten ist aus Sicht der Arbeitnehmer eine fiese Tour, da dadurch immer so getan wurde, als gäbe es keine Interessenten, nur weil man sie nicht haben wollte.

Wenn Herr Eder vor Journalisten gestern sagte „wir haben lange an Duisburg geglaubt“, dann muss der Satz aus Sicht der Arbeitnehmer so vollendet werden „solange das Kartell lief“. Danach ist das Interesse an dem Werk und an den Arbeitnehmern erloschen.

 IG Metall und Betriebsrat stellen deshalb nochmals fest:

1. Es gab seit vielen Monaten Interessenten für den Kauf der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG,

2. es gibt weiterhin Interessenten für einen solchen Kauf,

3. die TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG kann wirtschaftlich und technisch erfolgreich fortgeführt werden,

4. sie hat aussichtsreiche Marktbedingungen und

5. es wäre, wie bereits sehr viele Politiker ausgeführt haben, völlig unverantwortlich mit dem letzten deutschen Schienenwerk auch die Möglichkeiten einer zukunftsgerechten Gestaltung der Bahninfrastruktur in Deutschland auszulöschen.

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Öffentlichkeit nimmt immer größeren Anteil auch durch die Aktionen der TSTG-Belegschaft

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Nachdem am 15. und 16.Mai noch die gesamte Belegschaft, mit ihren Familien und Freunden, vor dem Werkstor für den Erhalt der einzigen Schienenproduktionsstätte in Deutschland demonstriert hatte, ging es auch am dritten Tag infolge weiter mit der öffentlichen Aufklärung zur Situation im heimischen Schienenwerk. Am Duisburger Hauptbahnhof hat eine Delegation von Mitarbeitern der TSTG Schienen Technik GmbH & Co.KG eindrucksvoll auf die aktuelle Lage hingewiesen.
Durch die übereinstimmende Arbeitskleidung deutlich als Einheit zu erkennen, haben die  Mitarbeiter mehrere Minuten lang auf der Bahnhofsvorplatte gelegen.
Jeder Mitarbeiter hatte einen Buchstaben auf dem Rücken. Zusammen ergab dieses folgende Message:

T S T G
K a r t e l l o p f e r
der   voestalpine

Weitere Kollegen waren auf der Bahnhofsvorplatte sowie am Haupteingang postiert. Die Passanten gingen neugierig auf die Mitarbeiter in ihren roten Shirts zu und fragten nach den Hintergründen dieser außergewöhnlichen Aktion. Sie bekamen den derzeit aktuellen TSTG-Flyer und natürlich standen auch alle Mitarbeiter Rede und Antwort. Das große Interesse bei den Passanten und das geäußerte Unverständnis darüber, wieso noch keine Gespräche mit den Interessenten aufgenommen wurden, zeigt dass diese Aktion zur Aufklärung innerhalb der Öffentlichkeit ein voller Erfolg war.

Zukünftige Aktionen sind bereits geplant.

Download TSTG  Flyer 

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Aktion am Duisburger Hauptbahnhof – 17.5.2013

Eine Delegation der Belegschaft der TSTG Schienen Technik hat sich zu einer spontanen Aktion vor dem Duisburger Hauptbahnhof getroffen. Die Öffentlichkeit wurde dadurch weiterhin über das Vorhaben der voestalpine AG und die Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur – Zukunft der Schiene in Deutschland, aufmerksam gemacht.

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Überwältigende Teilnahme bei Kundgebung der TSTG Schienen Technik in Duisburg mit eindeutiger Zielsetzung!

Mitarbeiter trotzen dem Dauerregen, bei Ihrem Kampf um das einzige deutsche Schienenwerk 

Am 15.und 16.05.2013 haben die Mitarbeiter der TSTG Schienen Technik in Duisburg für zwei Tage die Arbeit ruhen lassen. Eindrucksvoll wurde dabei die Geschlossenheit  innerhalb der gesamten Belegschaft  demonstriert. Bei dieser Betriebsratsinformationsveranstaltung wurde die Forderung an den Arbeitgeber ganz klar formuliert:

„ Wenn der voestalpine-Konzern das Werk nicht weiter betreiben will, dann soll er es an die bereitstehenden Interessenten vermitteln! Das ist die Verantwortung des Stahlriesen aus Österreich.“

Hierbei erhält die Belegschaft  die breite Unterstützung der Politik.

Parteiübergreifender Tenor – „Die deutsche Schienenproduktion darf nicht den Machenschaften des voestalpine Konzerns zum Opfer fallen!  Die Mitarbeiter dürfen nicht zu Kartellopfern werden.“

Im Plenum des Landtages in Düsseldorf, wurde der Antrag zum Erhalt der TSTG mit einer überwältigenden Mehrheit parteiübergreifend verabschiedet. Damit wird das Anliegen der TSTG-Belegschaft von der Landes- auf die Bundesebene gehoben.

Mehrere Abordnungen wie z.B. Kollegen von ThyssenKrupp Steel Europe AG,  Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Arcelor Mittal, IG-BCE , RHI- AG bekundeten ihre Solidarität. Auch hier war immer wieder zu hören, so eine Vorgehensweise hat es bei hiesigen Stahlunternehmen noch nicht gegeben.

Politiker aus Bund, Land und Kommunalpolitik haben ebenfalls deutlich Stellung bezogen.

Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, nahm die Deutsche Bahn in die Verpflichtung den Erhalt zu unterstützen – Video der Rede,

 Frank Börner, SPD –Landtagsabgeordneter NRW,

Rainer Enzweiler, CDU Fraktionsvorsitzender Duisburg, plädierte für die Schaffung einer Auffanggesellschaft des Landes NRW

Dr.-Ing. Wolfgang Mudersbach, Vermittler eines Interessenten, bekräftige das hohe Interesse des Investors,

sowie Jürgen Dzudzek - 1. Bevollmächtigter IG Metall Duisburg-Dinslaken sprachen zur Belegschaft.

Am zweiten Tag hat dann Hans Pfeiler, Geschäftsführer der Schienensparte der voestalpine, Mitglied der Geschäftsführung der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG, vor der Belegschaft ein offizielles Kaufinteresse von 2 Gesellschaften für die TSTG bestätigt. Somit sind die bisher kategorisch getätigten Aussagen der handelnden Personen der voestalpine, von Ihnen selbst widerlegt und die Äußerungen der IG Metall und Betriebsrat bestätigt worden.

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, machte in seiner Ansprache an die Belegschaft, den Unmut der Stadt Duisburg und seine persönliche Enttäuschung, über die Hinhaltetaktik der voestalpine und der gezielten Desinformation in Sachen Kaufinteressenten, Luft.

Die Verhandlungen zur Weiterführung und Verkauf des Betriebes müssen jetzt zügig aufgenommen werden.

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Eilmeldung: Hans Pfeiler, Geschäftsführer der Schienensparte voestalpine, bestätigt Kaufinteressenten für die TSTG

Hans Pfeiler, Geschäftsführer der Schienensparte der voestalpine, Mitglied der Geschäftsführung der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG, bestätigt aktuell vor der Belegschaft ein offizielles Kaufinteresse von 2 Gesellschaften für die TSTG. Somit sind die bisher kategorisch getätigten Aussagen der handelnden Personen der voestalpine von Ihnen selbst widerlegt und die Äußerungen der IG Metall und Betriebsrat bestätigt worden. Voestalpine wurde von den Gewerkschaftsvertretern und Betriebsrat zur Aufnahme von sofortigen Verkaufsgesprächen aufgefordert.

In Kürze mehr Informationen…

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Sören Link zeigt erneut seine Unterstützung

Sören Link wird heute um 14:00h auf der Kundgebung der TSTG vor Tor1, TKSE in Duisburg erwartet. Wir freuen uns auf seine Rede vor der Belegschaft.

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Unterstützung Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft – Klaus-Dieter Hommel

Wir freuen uns über die aktuelle Unterstützung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft durch Klaus-Dieter Hommel.

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Schienenproduktion im letzten deutschen Schienenwerk ruht

Am Mittwoch und Donnerstag (15. und 16.05.2013) ruht die Produktion im letzten deutschen Schienenwerk in Duisburg.

Vor dem Hintergrund potenzieller Investoren erwarten die Mitarbeiter der TSTG vom voestalpine-Konzern eine konkrete Aussage zum Verkauf des Standortes Duisburg.

Der Konzern möchte aus wirtschaftlichen Gründen den Betrieb schließen! Jedoch haben sich ernsthafte Interessenten gemeldet, die an einer Weiterführung der letzten deutschen Schienenproduktion festhalten wollen.

Die Belegschaft wird Ihrer Forderung zum Verkauf ab 8:00 Uhr vor dem Werkstor 1 auf der Kaiser-Wilhelm Straße 100 in Duisburg (Werkstor der ThyssenKrupp Steel Europe AG) Nachdruck verleihen.

Namhafte Politiker (u.a. Sahra Wagenknecht) und Gewerkschaftler haben bereits ihren Besuch angekündigt. Es wird auch Dr.-Ing. W. Mudersbach vom Ingenieurs Büro HEEP&P vor Ort sein um den Investor vorzustellen. Ebenso werden zahlreiche Medienvertreter vor Ort erwartet.

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Klartext: Was ist eigentlich los mit dieser Gesellschaft?

Dürfen die Konzerne und ihre Handlanger, die so genannten Manager und ihre Geschäftsführer, lügen, betrügen und trotzdem als Saubermänner da stehen. Noch schlimmer ist es, dass diese Leute weiter über die Zukunft  und Existenz von Beschäftigten und deren Familien bestimmen dürfen, trotz der kriminellen Handlungen. Ich sage eindeutig nein.

Die Rede ist hierbei von dem Möchtegern-Weltkonzern Voestalpine.

Die heutigen Kartellbetrüger werden in der Gesellschaft nicht geächtet. Schlimmer noch, dass ihre kriminellen Taten herabgespielt werden und sie dabei nur Kartellsünder genannt werden. Hierbei werden wir doppelt verarscht. Als Beschäftigte werden wir nicht nur mit unseren Steuergeldern betrogen sondern auch noch als Dank mit Arbeitslosigkeit belohnt. Das hat mit sozial gar nichts zu tun. Das ist unzumutbar und nicht akzeptabel für alle abhängig Beschäftigten.
Wo bleibt der Aufschrei des Landes sowie der Bundespolitik? Dürfen sich die Konzerne alles erlauben und ungeschoren davon kommen?  Wo bleibt die soziale Pflicht der Arbeitgeber gegenüber ihren Beschäftigten und der Gesellschaft?  Wer erinnert sie daran? Wir leisten mit unserem Arbeitskampf  Widerstand doch die Frage ist: Ist das nur unser Kampf? Noch einmal ein eindeutiges Nein .

Es ist höchste Zeit, hierbei Farbe zu bekennen!  So kann das nicht weiter gehen und das haben wir längst erkannt. Für die Politik steht wieder einmal ihre eigene Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Dieser Versuch, uns immer wieder zu trösten und die ständige Aussage: ‚Da kann man nichts machen‘. Das muss endlich aufhören. Doch wir lassen uns nicht entmutigen.  Sie sollten die Realität auch aus unserer Sicht betrachten und von ihrer Routine ablassen. Die Aussage: ‚Das war immer so‘,  ist nicht mehr zeitgemäß. Wachen sie endlich auf und ergreifen sie Partei für die Beschäftigten!

Was ist eigentlich los, verdammt nochmal? Die Deutsche Bahn erklärt öffentlich, dass sie sich mit ihren Kartellbetrügern geeinigt hat.  Die Frage ist, auf wessen Kosten?

Hier verfährt man nach dem Motto: ‚Tust du mir nicht weh…Tu ich dir nicht weh‘. Wir sind stolz auf unsere Deutsche Bahn. Gut gemacht Herr Grube.

Die Voestalpine darf ihre Geschäfte in Deutschland munter weiter betreiben und wir, die Beschäftigten, haben das Nachsehen. Gibt es irgendwo Fürsprecher für unsere Situation? Wenn ja, dann sollten sie sich zügig durch Taten bemerkbar machen. Hierbei meine ich insbesondere die politische Ebene und unsere Gewerkschaften.
Ich möchte herausschreien:  „Lasst uns alle zusammen der Voestalpine entgegen stehen.  Widerstand, wenn nicht heute wann dann?

Wer trägt bei dieser Einigung oder diesen Absprachen den Schaden? Es sind immer wieder die Beschäftigten.

Wenn sich die Voestalpine nur mit einem Sozialplan aus der Verantwortung verpissen will, dann haben sie die Rechnung ohne uns gemacht. Dieses Vorgehen ist nicht sozial. Im Gegenteil, das ist asozial.

Wir brauchen keinen Sozialplan. Wir wollen auch keine Almosen von ihnen.  Geben sie unsere TSTG endlich zum Verkauf frei.  Uns interessieren ihre Absprachen nicht, mit wem auch immer.

Wir kämpfen nicht nur für unsere Arbeitsplätze sondern wir kämpfen auch für unsere Würde als Arbeitnehmer.

Wir werden nicht zulassen, dass die Voestalpine ohne wirtschaftlichen Zwang mit ihrer Arbeitsplatzvernichtung und Demontage bei uns erfolgreich wird. An uns sollen sie sich die Zähne ausbeißen.

Lasst uns mit unserem erfolgreichen Arbeitskampf auch die Hoffnung sein für Andere.

Lasst uns alle gemeinsam weiter gegen die Voestalpine und für den Verkauf der TSTG kämpfen. Demontage? Nicht mit uns.

Denn, wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.

Unser Motto:
“Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.” (Bertholt Brecht).

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Klartext: Jetzt wird verkauft – oder – Warum will voestalpine die TSTG schließen?

Die Voest versucht immer wieder Ihre Entscheidung zur Schließung der TSTG in der Öffentlichkeit als unvermeidbar und logisch darzustellen.
Gegenargumente von anerkannten Fachleuten, wie das wirtschaftliche Gutachten von Prof. Dr. Paul Groß, werden ignoriert oder als falsch und unrealistisch abgetan.
Die Voest behauptet, dass es keinen Interessenten gibt. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass sie die TSTG verkaufen würde?
Wenn jemand das Werk kaufen möchte kann es der Voest doch egal sein, ob die TSTG Gewinne erwirtschaften wird oder nicht.
Nach allen bisherigen Aussagen ist nicht ersichtlich warum sich die Voest gegen einen Verkauf sträubt.

 

13.3.2012 – Das Schienenwerk von TSTG in Duisburg soll geschlossen werden, weil es wirtschaftlich unrentabel ist.
Der Grund für das „Aus“ sei die „mangelnde Wirtschaftlichkeit des Standortes“. In Bruckhausen sei „auf Dauer keine wettbewerbsfähige Fertigung von Schienen mehr möglich“
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/voest-alpine-schliesst-schienenwerk-von-tstg-in-duisburgid6457117.html

Wirtschaftlich unrentabel? Mangelnde Wirtschaftlichkeit?
Warum dann nicht verkaufen und einen Verkaufserlös generieren?

 

23.4.2012 – Der NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider betonte, dass die Österreicher zu einem Verkauf bereit w
ären, wenn der neue Besitzer über drei Jahre keine Schienen herstelle. Diese Bedingung sei eine Gaunerei, so Schneider.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/tstg-belegschaft-gibt-nicht-auf-id6585392.html

Doch verkaufen? Warum dann ohne Schienenherstellung

 

28.2.2013 – Die Fakten sprechen nach Ansicht des Mutterunternehmens Voestalpine eine eindeutige Sprache: „Die TSTG erwirtschaftet – bezogen auf ein nachhaltiges Normaljahr – einen operativen Verlust in der Größenordnung eines zweistelligen Millionenbetrags, trotz einer ausgezeichneten Auslastung und unerwartet günstiger Rohstoffkosten.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/tstg-leute-ziehen-vor-den-landtag-aimp-id7669510.html

Sollen sich doch andere mit den miesen Zahlen herumschlagen – warum nicht gleich verkaufen?

 

15.3.2013“Es gibt zwei Hauptgründe für die Schließung. Einerseits die Überkapazitäten im Schienenbereich in Europa und andererseits die fehlende eigene Vormaterialversorgung”, sagt Hans Pfeiler, Mitglied der Geschäftsführung von Voestalpine und Sprecher für den Bereich Schienentechnik. “Dadurch ist eine wirtschaftliche Führung des Unternehmens nicht möglich.”

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/tstg-post-fuer-die-bundeskanzlerin-1.3257886

Wo kommen denn die Aufträge der TSTG her?
Warum dann nicht verkaufen?

 

29.4.2013 – Voestalpine hat für das laufende Geschäftsjahr Rückstellungen von 205 Millionen Euro für die Schadenersatzansprüche gebildet. Eingerechnet sind in der Summe auch die Kosten für die Schließung eines Schienenwerkes in Duisburg. Mit der Fokussierung auf höherwertige Produkte verabschiedet sich der Konzern von Standardschienen, wie sie in Duisburg gefertigt werden.
http://www.welt.de/wirtschaft/article115695833/Bahn-bekommt-erstmals-Schadenersatz-von-Kartell.html

Die Voest will sich aus dem Standardschienengeschäft zurückziehen.
Wer gibt freiwillig 205 Millionen Euro aus um ein Werk zu schließen, wenn er es verkaufen könnte und dafür auch noch Geld bekäme?
Warum dann nicht verkaufen?

 

27.02.2013 – voestalpine AG Medieninformation
Marktsituation schreckt Kaufinteressenten ab
Obwohl seit knapp einem Jahr im Markt bekannt ist, dass die TSTG bis Ende 2013 geschlossen wird, hat bisher kein potenzieller Käufer – weder Unternehmen noch Investoren – Interesse gezeigt, das Werk zu übernehmen. Gespräche der Werksleitung mit Lieferanten und Kunden, über eine mögliche Übernahme haben immer nur ein Ergebnis gebracht: kein Interesse. Hauptgrund dafür sind die massiven strukturellen Überkapazitäten im europäischen Markt.
http://www.voestalpine.com/group/de/presse/presseaussendungen/2013-02-27-schliessung-der-tstg-schienentechnik.html

Also hat sich die voestalpine doch um einen Käufer bemüht?
Wozu denn wenn der Markt kaputt und die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist?

 

30.April 2013 – IG Metall – Es gibt Interessenten fürs Schienenwerk.
Der Interessent wolle „möglichst zeitnah“ mit Voestalpine, Land, Stadt, IG Metall und Betriebsrat gemeinsame Gespräche führen.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/ig-metall-es-gibt-interessenten-fuers-schienenwerk-id7900517.html

Doch ein Interessent? Womit kann die voestalpine jetzt noch argumentieren? Vielleicht endlich mit der Wahrheit?

 

Die Argumentation der voestalpine wirkt fadenscheinig und scheint dem gerade aktuellen Stand zu folgen.
Es heißt, die TSTG sei unwirtschaftlich, Überkapazitäten im Markt vorhanden, der Markt kaputt. Man habe sich um einen Käufer bemüht, jedoch keinen gefunden. In Gesprächen mit der Landesregierung NRW ist plötzlich die Rede von Auflagen, die nur als Verhöhnung der TSTG-Belegschaft gewertet werden können. Die voestalpine nimmt eine gewaltige Summe Geld in die Hand um die Schließung umzusetzen – obwohl sich mit einem Verkauf ein Erlös erwirtschaften ließe. Die Geschäftsführung der TSTG setzt alles daran, Fakten zu schaffen, die einen Weiterbetrieb der TSTG unmöglich machen.

Geht es wohl doch nur darum, den zweiten Standort in Österreich zu schützen? Wie steht denn dieser wirtschaftlich da?
Geht es hier möglicherweise mehr um persönliche Interessen Betroffener als um wirtschaftliche Fakten?
Auf welcher Basis entstehen die Entscheidungen der Konzernleitung und woher werden diese bezogen? 

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Managementsystem der TSTG wird rezertifiziert – gültig bis 30.06.2014

Die Belegschaft der TSTG hat einen weiteren Grund, stolz auf sich zu sein.

Die Zertifizierungsgesellschaft DET NORSKE VERITAS hat der TSTG einmal mehr die erfolgreiche Anwendung seiner 3 Managementsysteme (OHSAS 18001:2007  -  ISO 14001:2004  -  ISO 9001 :2008) bestätigt.

Während des Audits am 06. und 07. Mai 2013 wurde keine einzige Abweichung festgestellt. Das Zertifikat wurde um ein weiteres Jahr bis zum 30.06.2014 verlängert.

Dies ist ein weiteres Zeichen, das die Belegschaft trotz der drohenden Schießung hochmotiviert und auf höchstem Niveau ihrer Arbeit nachgeht und weiter um den Erhalt der TSTG kämpft.

Die Mannschaft der TSTG steht für Qualität und Zukunft  -  Wir lassen unsere Kunden nicht im Stich.

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Klartext zu: 1. Mai Rede von Kenan Ilhan, TSTG

von Hans A.:
Gelogen wurde über Jahre. Verdient wurde auch gut. Voestalpine hat doppelt am Kartell verdient. Das war die Zweimarkenstrategie. Die Kartellpreise waren abgesprochen, Voestalpine Klöckner hat die direkt bekommen, ThyssenKrupp GFT durfte seine Gewinne zum Teil an die Voestalpine über die TSTG abführen. So hat die Voestalpine den MArkt doppelt gemolken. Und die anderen Kartellbrüder wurden mit Aufträgen hier und da versorgt um auch mal was zu verdienen. Und jetzt ist Voestalpine der Saubermann, der Aufräumer, der willige Strafzahler und kommt mit geringen Strafen und Zahlungen an die DB davon. ThyssenKrupp soll die gesamte Zeche zahlen. So wie die Mitarbeiter des ehemaligen Thyssen Schienenwerkes in Duisburg. Auch die stehen jetzt im Regen. Feine kluge Herrschaften da in Österreich.

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Klartext zu: 1. Mai Rede von Kenan Ilhan, TSTG

von J. Schubert:

Guten Tag lieber Herr Eder, wieso ist eigentlich der Geschäftsführer Sokolowsky nicht mehr bei der TSTG ?

Oder besser noch die Frage, wie kann es sein,dass die Geschäftsführer Ebner und Pfeiler überhaupt noch Geschäfte führen dürfen ? Das Thema ist doch mal interessant. Zwei von dreien die seit 2001 bei der TSTG verantwortlich sind, also im gesamten Zeitraum des Schienenkartells, sorgen jetzt auch noch dafür, dass die Mitarbeiter die sich den Arsch über Jahre aufgerissen haben,in den Ruin getrieben werden.

Was läuft denn da, waren die beiden über Jahre blind oder blöd ?

Jetzt stellen diese “ehrenwerten” Herren sich in Duisburg vor die Belegschaft und erzählen etwas vom weißen Ritter – der leider nicht gekommen ist. Dabei stehen Interessenten in der Warteschlange.  Wieso wird an der Stelle, wo es um menschliche Schicksale geht, weiterhin gelogen was das Zeug hält. Wieso arbeitet die voestalpine so ? VOESTALPINE – was soll das , Herr Eder greifen Sie ein.

 

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Klartext zu: DGB-Kundgebung zum 1. Mai

von E. Heidenreich:

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich auch am Stand der TSTG sehen lassen. Sie kann das Verhalten vom Kartellsünder voestalpine nicht gutheißen. Man muss sich mit den Interessenten zusammensetzen und eine Lösung für den Standort finden. Schließlich hat ein Konzern wie die voestalpine eine riesengroße Verantwortung gegenüber den betriebenen Standorten und dessen Mitarbeitern. Eine solche Vorgehensweise sei sie von der hiesigen Stahlindustrie nicht gewohnt.

Herr Eder, die voestalpine sollte schnellstens in Verkaufsgespräche eintreten. Die Menschen in Duisburg, in NRW , in Deutschland sehen das ganz genau so wie Hannelore Kraft !

 

 

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1. Mai Rede von Kenan Ilhan, TSTG

Rede des stellv. Betriebsratsvorsitzenden der TSTG Schienen Technik,
Kenan Ilhan, anlässlich der DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Duisburg

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Vieles wird an diesem 01. Mai sprichwörtlich auf die Schiene gebracht.

Bei der derzeitigen Weichenstellung droht die Stahlindustrie als  Schlüsselindustrie Nordrhein-Westfalens auf dem Abstellgleis der Demontage zu landen.
Einzelne Personen haben diese Entwicklung durch Kartellbildungen in den Bereichen Schiene und Flachstahl mit kriminellen Handlungen herbeigeführt.
Diese Wenigen haben sich durch ihr verbrecherisches Verhalten stark bereichert und den Schaden müssen jetzt die Malocher tragen.
Wir haben mit unserer Arbeit unseren Wertbeitrag geliefert – jetzt sollen  wir dafür die Zeche zahlen.
Durch diese Kartellmachenschaften der Konzerne werden unsere Existenzen vernichtet, private Insolvenzen drohen und der Verlust der Altersversorgung wird die  fatale Folge sein.
Das Handelshaus ThyssenKrupp GfT und der letzte Schienenhersteller Deutschlands, unsere TSTG Schienen Technik, hier in Duisburg sollen durch Schließung und Demontage aus der Industrielandschaft für immer ausradiert werden.
Dadurch verliert das Land NRW ca. 500 Millionen Euro Steuereinnahmen auf Dauer.
Zu den weiteren Folgen gehört der Verlust von 1.300 Arbeitsplätzen. Unter anderem in den  Zulieferbetrieben der TSTG.
Nach unserer Berechnung bedeutet das für unser Land NRW bei der momentanen Haushaltslage zusätzliche Kosten pro Jahr von um die 8 Millionen Euro.
Heute leisten diese Mitarbeiter einen Beitrag von stolzen 37 Millionen Euro an Lohnsteuern und Sozialabgaben jährlich.
Der öffentlichen Hand gingen also weitere rund 45 Millionen Euro verloren.
Durch die Vorgehensweise der Voestalpine wird es weitere soziale Folgen für unsere Montanstadt Duisburg haben, die heute noch nicht absehbar sind.

Durch die geplante Schließung der TSTG würden zukünftige Investitionen in das Schienennetz des Bundes und der Kommunen durch neu entstehende monopolistische Strukturen aus dem Ausland  bedient.

Der Voestalpine Vorsitzende Wolfgang Eder, der jetzige Präsident vom Europäischen Wirtschaftsverband Eisen- und Stahlindustrie, forderte nun öffentlich  Kapazitätsanpassungen in der europäischen Stahlindustrie vorzunehmen.

Hierbei ohne, seiner Meinung nach,  in den Verdacht von erneuter Kartellbildung zu kommen.
Hier muss man sagen, in Sachen Kartell hat die Voestalpine Erfahrung ohne Ende.
Nach unserer Auffassung läuft diese Weichenstellung insbesondere im Schienenmarkt auf eine Hersteller-Monopolstruktur zu, die eine erhebliche Kostensteigerung in Europa zur Folge haben wird.
Insbesondere wird das die Deutsche Bahn  im Bereich Netz in hohem Maße belasten und letztlich höhere Ausgaben zur Folge haben. Auch im Nahverkehr wird sich die Kostenlage weiter verschlechtern.
Diese Mehrausgaben werden wir als Bahnfahrer und Steuerzahler zu tragen haben.
Heute sind schon einige Strecken des öffentlichen Personennahverkehrs wegen fehlender Geldmittel stillgelegt – unter anderem in unserer Nachbarstadt Mülheim.

Durch die mit Nachdruck betriebene Schließung der TSTG Schienen Technik von Seiten der voestalpine wird der Deutschen Bahn AG und den Nahverkehrsunternehmen die Basis für eine erfolgreiche gemeinsame Forschungsarbeit entzogen.
Die durch Forschung und Weiterentwicklung von Produkten deutlich zu erkennenden Kosteneinsparungen für die Bahn werden nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die fehlende Forschungs- und Entwicklungsarbeit als industrieller Motor wird die Versorgungssicherheit erheblich beeinträchtigen und Kosteneinsparungen bei den Bahnen beenden.
Die dann kaum noch vorhandene Konkurrenzstruktur und Patente der wenigen verbliebenen Hersteller öffnen Preiserhöhungen und Monopolen Tür und Tor.
Die zu erwartenden Kosten- und Monopolentwicklung wird jetzt schon von einigen Nahverkehrsunternehmen so erkannt.
Die Nahverkehrsunternehmen reagieren auf diese Situation zunehmend verärgert und sie sehen ihre geplanten Baumaßnahmen und Investitionen dadurch eklatant gefährdet.
Umso mehr freuen wir uns als Beschäftigte der TSTG, dass diese bedrohliche Situation  parteiübergreifend  erkannt wurde und zusätzlich mit der nötigen Ersthaftigkeit behandelt wird.

Parlamentarische Demokratie wird für uns wieder erkennbar.

Das lässt uns erwarten, dass die TSTG von allen Fraktionen des Landtags NRW sowie des Bundestags unterstützt wird.

Die voestalpine muss davon überzeugt werden, die TSTG in den nächsten Tagen ohne Wenn und Aber für den Verkauf an einen der vorhandenen Investoren freizugeben.
Die Belegschaft der TSTG hat unter widrigsten Bedingungen eindrucksvoll bewiesen, dass sie hochqualitativ, produktiv und wirtschaftlich erfolgreich arbeitet.
Ungeachtet  der von voestalpine mit Nachdruck betriebenen Schließungsabsicht, und der wiederholten Beteuerung der Unwirtschaftlichkeit gegen über unseren Kunden und des Kartell-bedingten Preisverfalls haben wir mit der gesamten Mannschaft das Gegenteil bewiesen.

Noch mal an die Adresse der Voestalpine:
Hören sie endlich auf Lügen zu verbreiten. Die TSTG ist kein marodes Unternehmen.
Neue industrielle Investoren in NRW, insbesondere in der Stahlindustrie, sind für eine kostengünstige und funktionierende Infrastruktur ein Garant – ebenso für eine gute wirtschaftliche weitere Entwicklung des Landes NRW.
Die sich jetzt ergebenden Chancen müssen seitens der Politik schnellstens ergriffen werden um Land und Wirtschaft weiter zu entwickeln.
Wir werden nicht zulassen, dass der Industriestandtort NRW geschwächt wird.
Wir, die TSTG Schienen Technik und die Stahlindustrie NRW stehen bereit, dies zu mit aller Kraft zu unterstützen.

Daher unser Aufruf an die Politik:
Lassen Sie uns jetzt gemeinsam die Weichen stellen für die Zukunft der TSTG.

An die Voestalpine sagen wir:
Hände weg von unseren Anlagen.
Keine Demontage der Anlagen durch die voestalpine.
Kommen sie zur Vernunft.
Geben sie endlich die Freigabe für die Investoren.

Wir fordern Zukunft statt Schließung

Wir kämpfen für die TSTG – Wir kämpfen für die Schiene Deutschland.

Glückauf..

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Klartext zu: “TSTG-Zukunft IG-Metall: Es gibt Interessenten fürs Schienenwerk”

von Friedhelm T.

“Dies widerlege die Aussage von TSTG-Mutter Voestalpine, dass es für den Betrieb keinen Interessenten gäbe.”
Wir im Schienenwerk sind froh darüber, dass sich jetzt endlich ein Interessent offen zur TSTG geäußert hat.
Der voestalpine Konzern hat ständig gesucht, aber leider niemanden gefunden. So hat es uns auch der langjährige Geschäftsführer, Herr Pfeiler ( übrigens auch schon Geschäftsführer zu Kartellzeiten ) immer gesagt. Jetzt kann man endlich konkrete Gespräche führen um die Zukunft der deutschen Schiene und somit auch die Arbeitsplätze  zu sichern.

Link zum Artikel

 

 

 

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Klartext zu: “TSTG-Zukunft IG-Metall: Es gibt Interessenten fürs Schienenwerk”

von Klaus S.:

Der österreichische Stahlkonzern voestalpine sieht den Standort als unwirtschaftlich an. Darum möchte man sich trennen.

Das ist ja legitim, aber ich bin der Meinung, dass  Deutschland auch weiterhin einen eigenen Schienenhersteller haben sollte.

Wenn es also jemanden zur Weiterführung gibt, sollte man von Land und Bund die Aussage ernsthaft prüfen und positiv begleiten. So bleiben auch die Steuergelder für Schienenprojekte im eigenen Land.

Link zum Artikel

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DerWesten – Sonne und Kraft lockten 12.000 Menschen zur Mai-Kundgebung in Duisburg

War es die Begeisterung für Hannelore Kraft, war es die Empörung über Hannelore Kraft oder war es die Sonne? Jedenfalls waren gestern bei der Mai-Feier des DGB im Landschaftspark mehr Besucher als je zuvor. Die Veranstalter gehen von rund 12 000 aus, die eine kämpferische NRW-Ministerpräsidentin erlebten, Stoppok live hörten und bei strahlendem Wetter ein buntes Programm für die ganze Familie genießen konnten.

„Hannelore, Hannelore“, skandierten Demonstrationsteilnehmer unter dem Banner der IG BCE, als sich die Ministerpräsidentin bei ihnen auf dem Weg von Hamborn zum Landschaftspark einreihte. Dahinter folgte als wohl stärkste Gruppe im Zug die Belegschaft des von Schließung bedrohten TSTGSchienenwerks samt Familien und einer übergroßen Schiene auf einem Transporter. Ihre Forderung:
„Verkauf statt Schließung“. Neue Hoffnung ist aufgeflammt, seit bekannt wurde, dass es mindestens einen ernsthaften Interessenten für die Fortführung der Schienenproduktion am Standort Duisburg gibt.

„In unserer Stadt bangen wieder Tausende um ihre Arbeitsplätze“, hob DGB-Vorsitzende Angelika Wagner bei der Eröffnung der Kundgebung hervor. Viel Applaus erntete auch Kenan Ilhan vom TSTGBetriebsrat, der auf die Folgen der Kartellaffäre der Schienenhersteller hinwies: „Den Schaden müssen die Malocher tragen.“ Die gesamte Stahlindustrie im Lande drohe, auf dem Abstellgleis zu landen. Klare Botschaft auch an die Ministerpräsidentin: „Die TSTG ist kein marodes Unternehmen.“ Sei ausdrücklicher Dank ging an die parteiübergreifende politische Unterstützung in Land und Bund mit der FDP als einziger Ausnahme.

2013-05-01-derwesten-Sonne und Kraft

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Redaktion: DGB-Kundgebung zum 1. Mai

Tausende fanden sich heute zur zentralen DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Duisburg-Hamborn ein. Den mehr als 500 anwesenden Mitarbeitern und Familienangehörigen der TSTG kam dabei die Ehre zu, den Protestzug zum Landschaftspark-Nord anzuführen.

Nach den einleitenden Worten von Angelika Wagner, Geschäftsführerin der DGB-Region Niederrhein, schilderte Kenan Ilhan, stellv. Betriebsratsvorsitzender der TSTG, den Anwesenden mit eindrucksvollen Worten die Schließungsabsicht der voestalpine und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Standort NRW und die Auswirkungen für die deutschen Bahnbetreiber.

Wiederholt wies er darauf hin, dass es definitiv Kaufinteressenten gibt und forderte die Verantwortlichen der voestalpine unter großem Beifall erneut auf, endlich die Schließungsabsichten aufzugeben und in konkrete Verkaufsgespräche einzutreten.

Abschließend nahm er die Politiker in die Verantwortung, im Sinne Hunderter von Arbeitslosigkeit bedrohter Arbeitnehmer und einer gesunden Infrastrukturpolitik, die Schiene in Deutschland zu schützen und nicht zum Opfer zweifelhafter Unternehmensstrategien werden zu lassen.

Auch die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft griff in ihrer Rede die Situation der TSTG auf. Sie forderte die Verantwortlichen der voestalpine auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und den Standort Duisburg nicht strategischen Interessen zu opfern. Sie versicherte die Belegschaft der TSTG einmal mehr ihrer Solidarität und Unterstützung im Kampf gegen die drohende Arbeitslosigkeit.

Beim anschließenden Rundgang besuchte Frau Kraft in Begleitung von Angelika Wagner und dem DGB-Landeschef Andreas Meyer-Lauber den Informationsstand der TSTG und nutzte dort die Gelegenheit, sich im Gespräch mit TSTG-Mitarbeitern einen weiteren Eindruck zu verschaffen.

Beim anschließenden Rundgang besuchte Frau Kraft in Begleitung von Angelika Wagner und dem DGB-Landeschef Andreas Meyer-Lauber den Informationsstand der TSTG und nutzte dort die Gelegenheit, sich im Gespräch mit TSTG-Mitarbeitern einen weiteren Eindruck  zu verschaffen.

1 Mai Rede TSTG von Kenan Ilhan

TSTG-Flyer-Download

 

 

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JUVE – Schienenkartell: Gleiss-Mandantin Voestalpine zahlt Deutscher Bahn Millionenentschädigung

Die Deutsche Bahn hat mit der Kronzeugin im sogenannten Schienenkartell-Verfahren Voestalpine einen außergerichtlichen Schadensersatz ausgehandelt. Dabei ist von einer Zahlung in hoher zweistelliger Millionenhöhe die Rede. Laut einem Bericht der ,Süddeutschen Zeitung’ sollen es rund 50 Millionen Euro sein.

JUVE – Schienenkartell – Gleiss Mandantin Voestalpine zahlt Deutscher Bahn Millionenentschädigung

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DerWesten – TSTG-Zukunft – IG Metall – Es gibt Interessenten fürs Schienenwerk

Im Ringen um den Erhalt und die Weiterführung des letzten deutschen Schienenwalzwerks, der TSTG Schienentechnik in Bruckhausen , gibt es möglicherweise wieder Hoffnung: Die IG Metall meldete gestern, dass ein potenzieller Investor „offen“ sein Interesse an dem Betrieb erklärt habe. …
Dies widerlege die Aussage von TSTG-Mutter Voestalpine, dass es für den Betrieb keinen Interessenten gäbe. …
Der Interessent wolle „möglichst zeitnah“ mit Voestalpine, Land, Stadt, IG Metall und Betriebsrat gemeinsame Gespräche führen.

2013-04-30_derwesten-IGM-Es gibt Interessenten fürs Schienenwerk

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Erstmals Schadenersatz von Schienenkartell Bahn holt sich Geld zurück

Erstmals Schadenersatz von Schienenkartell Bahn holt sich Geld zurück

Ein Schienenkartell prellte die Deutsche Bahn und Steuerzahler jahrelang um viel Geld. Jetzt zahlt mit Voestalpine erstmals eine Firma 50 Millionen Euro zurück. Die Einigung dürfte den Druck auf die anderen Kartellsünder erhöhen. Vor allem für ThyssenKrupp könnte es noch teuer werden.

Die Bahn hatte im Dezember 2012 Klage beim Landgericht Frankfurt eingereicht und wegen der illegalen Preisabsprachen Schadenersatzansprüche geltend gemacht. Dem Bericht zufolge verlangt die Bahn 550 Mio. Euro plus 300 Mio. Euro Zinsen. Davon falle nun der Voestalpine-Anteil weg: 50 Mio. Euro plus anteilige Zinsen.

In Regierungskreisen in Berlin werde die Einigung zwischen der Bahn und Voestalpine als “großer Erfolg” bezeichnet, berichtete die Zeitung. Dadurch steige der Druck auf die anderen Kartellmitglieder, ebenfalls die Schäden zu begleichen. Ein großer Teil des Schadenersatzes geht laut “Süddeutscher Zeitung” an die Bundesregierung und zahlreiche Bundesländer, die das Schienennetz mit staatlichen Mitteln fördern und insofern mit der Bahn zusammen betrogen wurden.

Das Bundeskartellamt hatte das Kartell im Sommer 2011 aufgedeckt und bereits Bußgelder in Höhe von insgesamt 124,5 Mio. Euro gegen vier Stahlfirmen verhängt: ThyssenKrupp Gleistechnik, die zum Vossloh-Konzern gehörende Firma Stahlberg Roensch sowie gegen die Voestalpine-Töchter TSTG Schienen-Technik und Voestalpine BWG. Der Löwenanteil entfiel mit 103 Mio. Euro auf ThyssenKrupp. Voestalpine hatte sich den Ermittlern als Kronzeuge angedient und musste damals 8,5 Mio. Euro bezahlen.

Berichten zufolge will die Deutsche Bahn von ThyssenKrupp 400 Mio. Euro und mehr Schadenersatz.

Quelle: n-tv.de , AFP/rts

Presselink:

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Pressemitteilung Ramsauer – Internationale Bahnkonferenz “Zukunft der Schiene” in München

“Uns alle eint das Ziel, die Schiene als umweltfreundliches und effizientes Transportmittel weiter zu fördern und internationale Netze auszubauen”, erklärte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

“Die Güterverkehre nehmen weltweit weiter zu. Wir wollen einen möglichst großen Teil dieses Zuwachses auf die Schiene bringen.”

Pressemitteilung Ramsauer – Internationale Bahnkonferenz _Zukunft der Schiene_ in München

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Produktion online – Voestalpine zahlt Schadensersatz an Deutsche Bahn

Der Stahlerzeuger Voestalpine zahlt der Deutschen Bahn wegen illegaler Preisabsprachen Schadensersatz. Die Österreicher sind damit das erste Unternehmen des so genannten Schienenkartells, mit dem sich die Bahn geeinigt hat.

Voestalpine geht davon aus, dass mit der Einigung auf den Schadenersatz im Bereich direkter Schienenlieferungen auch die Basis für eine langfristig tragfähige weitere Zusammenarbeit wiederhergestellt sei. “Damit ist uns ein zweiter großer Schritt in der Bereinigung des Schienenkartells gelungen, nachdem bereits das zugehörige Ermittlungsverfahren des Bundeskartellamtes mit dem Bußgeldbescheid im Juli 2012 abgeschlossen werden konnte”, teilten die Österreicher mit.

Produktion online – Voestalpine zahlt Schadensersatz an Deutsche Bahn

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TSTG bekommt Sonderstellung bei der landesweiten DGB-Kundgebung zum 1. Mai

Die Belegschaft der TSTG wird geschlossen zur diesjährigen landesweiten DGB-Kundgebung in Duisburg-Hamborn auflaufen. Der besonderen Brisanz der Situation wird dadurch Rechnung getragen, dass die Belegschaft den Protestzug gemeinsam mit der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft anführen darf.

Die Organisatoren rechnen mit mehr als 15.000 Teilnehmern.

Unzählige Unterstützer, darunter Unternehmen aus der Region haben ihre Unterstützung zugesagt.

 

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Wirtschaft online – Bahn wehrt sich: Schienennetz tiptop

Berlin – Die Deutsche Bahn weist die Behauptungen aus einem “Spiegel-Online”-Bericht zurück, wonach das Unternehmen mit maroden Gleisen zu kämpfen habe und nicht genug investiere. Von einem Sparkurs zu Lasten der Infrastruktur könne nicht die Rede sein.

“Im Schnitt fließen pro Jahr 6 Milliarden Euro an Investitionen und Instandhaltungsmitteln ins deutsche Schienennetz. Seit Jahren sind diese Ausgaben auf einem konstant hohen Niveau”, so die Bahn in einer Mitteilung am Sonntag.

Wirtschaft online 21.04.13 – Bahn wehrt sich_ Schienennetz tiptop

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Handelsblatt – Aufs Abstellgleis gelenkt

Das Handelsblatt berichtet über die geplante Schließung der TSTG und zitiert die erlösende Aussage des Konzern-Pressesprechers:
„Auflagen wie ein Produktionsverbot wie sie der Betriebsrat fürchtet, bräuchte ein Käufer nicht zu fürchten, wie ein Voest-Sprecher sagt. Es sollte nur kein direkter Konkurrent sein.“

Pressebericht: 2013-04-05-Handelsblatt-Aufs Abstellgleis gelenkt

 

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DerWesten.de – Duisburgs OB Link stärkt TSTG-Schienenwerker

Namhafte Unterstützer auf der Betriebsversammlung der TSTG

Die Stadt Duisburg steht an Eurer Seite”, sagt Oberbürgermeister Sören Link (SPD) den Beschäftigten der TSTG-Schienentechnik.
„Die Schienenproduktion in Bruckhausen sei wichtig für den Stahlstandort Duisburg wie auch für das Industrieland Nordrhein-Westfalen und „verdammt wichtig für Deutschland“.

Die DGB-Vorsitzende Angelika Wagner stärkte der TSTG-Belegschaft im Namen aller Schwestergewerkschaften den Rücken: „Ihr habt bewiesen, dass ihr wirtschaftlich arbeiten könnt. Und ihr liefert hohe Qualität ab“ – das könne man bei weitem nicht von allen Unternehmensvorständen sagen. An die österreichische Mutter (Echo aus dem Saal: „Stiefmutter!“) appellierte sie, das Duisburger Werk weiter zu betreiben oder „unter vernünftigen Bedingungen“ zu verkaufen.

„Moderne kapitalistische Geiselnahme“ nannte der Konzernbetriebsratsvorsitzende von Thyssen-Krupp, Willi Segerath das Verhalten der Österreicher. Die Standorte in Europa würden „systematisch gegeneinander ausgespielt“. Die Misere des Werkes in Bruckhausen, die roten Zahlen der Vergangenheit, seien keineswegs der Belegschaft anzukreiden, daher verdiene der Standort eine „zweite Chance“.

Pressebericht: 2013-03-19-Der Westen-Duisburgs OB Link st„rkt TSTG-Schienenwerker

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Mahnwache vor dem Werkstor zum Jahrestag des Schließungsbeschlusses

Anläßlich des Jahrestages der einmalig rücksichtslosen Verkündigung des Schließungsbeschlusses per Mail in den Abendstunden des 13. März 2012 findet sich die gesamte Belegschaft zu einer Mahnwache vor dem Tor 1 der ThyssenKrupp Steel Europe AG ein.
Die Belegschaftsmitglieder harren in beeindruckender Geschlossenheit bei eisiger Kälte über 16 Stunden als Demonstration Ihrer Entschlossenheit aus. Unterstützung erhalten Sie dabei aus dem familiären und wirtschaftlichen Umfeld. Politiker und Vertreter verschiedener Gewerkschaften verurteilen einmal mehr den Umgang des österreichischen Mutterkonzerns voestalpine mit den Beschäftigten des Duisburger Unternehmens und dessen zweifelhafte Unternehmenskultur.

Fotostrecke:

Artikel aus RP-Online 15.03.2013

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RP-online- TSTG: Post für die Bundeskanzlerin

Die CDU-Landtagsabgeordnete Petra Vogt hat am Dienstag in Absprache mit ihrer Landtagsfraktion einen Brief an Bundeskanzlerin Merkel übergeben, in dem sie der Argumentation des Betriebsrates und der IG Metall folgt und die Kanzlerin dazu auffordert, sich für den Verkauf des Schienenwerkes einzusetzen.

Pressebericht: 2013-03-15-RP-Online-Post fr die Bundeskanzlerin

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WDR – Sendung Markt – Arbeitsmarkt – Ungewisse Zukunft

Opel und die TSTG – was wird aus dem Ruhrgebiet ?

Die Misere der TSTG aus der emotionalen Sicht eines Mitarbeiters

Pressebericht: 2013-03-04-WDR-Sendung-Markt

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Kundgebung vor dem Landtag NRW

Anlässlich der an diesem Tag anstehenden Entscheidung über einen parteiübergreifenden Antrag zum Erhalt der TSTG im Plenum des Landtages NRW ziehen die TSTG Schienenwerker nach Düsseldorf.

Sie werden dort von namhaften Politikern empfangen. Darunter Arbeitsminister Guntram Schneider – SPD, Wirtschaftsminister Garrelt Duin – SPD, CDU-Fraktionsvorsitzender  Karl-Josef Laumann, Dr. Birgit Beisheim – Bündnis 90/Die Grünen. Weitere Unterstützung erfährt die angereiste Belegschaft durch den Konzernbetriebsratsvorsitzenden der ThyssenKrupp AG und Betriebsratsvorsitzenden der ThyssenKrupp Steel Europe AG Willi Segerath.

In einer späteren Abstimmung im Plenum des Landtages wird der Antrag zum Erhalt der TSTG mit einer überwältigenden Mehrheit parteiübergreifend verabschiedet. Damit wird das Anliegen der TSTG-Belegschaft von der Landes- auf die Bundes-Ebene gehoben.

Fotostrecke:

Artikel 28.02.2013 Der Westen

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DerWesten.de – Große Koalition fürs Schienenwerk

Schließung trotz voller Auftragsbücher.
Demonstrationen gegen die Schließung des TSTG-Schienenwerkes gab es schon öfter. Jetzt geht’s zum Landtag.
Überkapazitäten und ruinöser Preiskampf“ machten TSTG „chancenlos“, trotz zugestandener guter Auslastung gebe es Verluste in zweistelliger Millionenhöhe.

Kundgebung vor dem Landtag NRW

Pressebericht: 2013-02-27-derwesten.de- Große Koalition fürs Schienenwerk

 

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RP-Online – CDU: Einzigartiges Know-how geht verloren

Interfraktioneller Antrag geplant
Die CDU-Landtagsfraktion will versuchen, die anstehende Schließung der TSTG Schienentechnik in Duisburg noch abzuwenden. Duisburgs Abgeordnete Petra Vogt und Landtagsfraktionschef Karl-Josef Laumann nahmen jetzt an einem Gespräch mit dem Betriebsrat des Schienenbauers teil.
Die Schließung “können und dürfen wir nicht einfach so hinnehmen”.

Pressebericht: 2013-02-19_RP-Online-CDU_Einzigartiges Know-how geht verloren

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WAZ – CDU gegen Schließung des Schienenwerks

Interfraktioneller Antrag geplant.
CDU-Abgeordnete Petra Vogt und die CDU-Landtagsfraktion: „Wir lassen die TSTG nicht im Regen stehen.”
Nach Überzeugung von Petra Vogt geht “einzigartiges Know-how” verloren.

2013-02-19_WAZ-CDU gegen Schließung des Schienenwerks

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NRZ – Voest-Alpine besteht auf Schließung

Die Auftragsbücher sind voll und es gibt ein Testat eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers! Doch in Österreich sperrt man sich kategorisch: “Das Werk wird nicht verkauft“, stellt ein Unternehmenssprecher fest. Aus Kreisen der Belegschaft und der Gewerkschaft IG Metall wurde daher schon seit Monaten der Verdacht geäußert, die deutsche Produktionsstätte solle vor allem geschlossen werden, um die Schienenproduktion in Österreich besser auszulasten.

Pressebericht: 2013-02-08 NRZ Voest besteht auf Schließung

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Wiener Zeitung Online – Aus für Duisburger Werk: Voest im Clinch mit den Betriebsräten

Seit Monaten legen sich Betriebsräte gegen die Schließung quer.
Stilllegung verzögert sich bis Ende Dezember 2013.
Für Schadenersatzforderungen, aber auch für die Schließung des Werks hat man im Voest-Konzern in der Vorjahresbilanz mit Rückstellungen in Höhe von 205 Millionen Euro bereits vorgesorgt.

Pressebericht: 2013-02-07-Wiener Zeitung Online-Aus für Duisburger Werk

 

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WDR startet Dauer-Dokumentation über TSTG-Mitarbeiter

Regelmäßiger Bericht in Sendung Markt  28.Januar`13, 04.März`13, Mai `13, weitere Termine noch nicht bekannt

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RP-Online – TSTG-Mitarbeiter demonstrieren in der City

Protestzug der TSTG-Belegschaft vom Bahnhofsvorplatz in Duisburg durch die City zum Duisburger Rathaus.
Schienenwerker wurden von  OB Sören Link empfangen.
Des weiteren sprachen Dieter Lieske, Geschäftsführer der IG Metall Duisburg, Angelika Wagner, Geschäftsführerin der DGB-Region Niederrhein und Heinz-Georg Mesaros, Betriebsratsvorsitzender der TSTG Schienen Technik GmbH zu den Anwesenden.

Pressebericht: 2012-11-08_RP-Online_TSTG-Mitarbeiter demonstrieren in der City

 

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TSTG Protestzug durch die Duisburger Innenstadt zum Rathaus

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link empfängt die Belegschaft des Schienenwerkes.

Mit einem weiteren Protestmarsch durch die gesamte Duisburger Innenstadt bis hin zum Rathaus hat die Belegschaft erneut  öffentlich auf die angekündigte Vernichtung des Schienenstandorts Deutschland reagiert.

Neben dem Oberbürgermeister kommt die Geschäftsführerin der DGB-Region-Niederrhein Angelika Wagner, der Geschäftsführer der IG Metall Duisburg Dieter Lieske und der Vorsitzende des TSTG-Betriebsrates Hans-Georg Mesaros zu Wort.

Fotostrecke:

Artikel RP Online 08.11.2012
Artikel aus Der Westen 08.11.2012

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Welt Online – Gibt es bald keine deutschen Schienen mehr?

Seit 120 Jahren produziert das Duisburger Unternehmen TSTG Schienen. Nun soll Schluss damit sein. Die Arbeiter haben Angst vor der Zukunft. Politiker sprechen vom Sterben deutscher Industriegeschichte.

Duisburgs IG Metall-Geschäftsführer Dieter Lieske:
“Die Mitarbeiter müssen bluten, weil das Unternehmen sein Vertrauen im letzten Geschäftsjahr verzockt hat. Und der Konzern offensichtlich seine Geschäftsfelder neu ordnet und vorwiegend im Ausland neu investieren will, wie beispielsweise in Brasilien.”

Pressebericht: 2012-04-30_Welt Online_Gibt es bald keine deutschen Schienen mehr

 

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MSV – Arena

Der MSV Duisburg unterstützt die Belegschaft der TSTG Schienen Technik GmbH & Co.KG im Kampf um den Erhalt des letzten deutschen Schienenwerkes

Die TSTG-Belegschaft erhält 1.000 Freikarten um vor der Kulisse des MSV-Stadions auf die drohende Schließung durch den voestalpine-Konzern aufmerksam zu machen.

Fotostrecke:

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DerWesten.de – TSTG-Belegschaft gibt nicht auf

Kommunal-, Landes-, und Bundespolitiker geben sich in Bruckhausen die Klinke in die Hand.

NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) besuchte das Werk und informierte sich bei der Belegschaft und dem Betriebsrat „nach dem Stand der Dinge“
„Ich habe mir ein Bild der Maßnahmen von Voest-Alpine machen können und finde diese unmöglich.
Dass der österreichische Konzern schlechthin das Werk in Duisburg schließen will ist inakzeptabel“,
erklärte Minister Schneider nach seiner Werksbesichtigung.

Der Arbeitsminister betonte zudem, dass die Österreicher zu einem Verkauf bereit wären, wenn der neue Besitzer keine Schienen herstelle. „Diese Bedingung ist eine Gaunerei. Das wäre der Untergang der TSTG“, ärgerte sich Schneider.

Schneider greift den Gedanken der Übernahme durch die Deutsche Bahn erneut auf.

Pressebericht: 2012-04-23-DerWesten.de-TSTG-Belegschaft gibt nicht auf

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WAZ – Schienenwerk unterm Dach der Bahn?

Politiker von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und den Linken sowie Vertreter von DGB und IG Metall unterstützten die Forderungen der TSTG-Belegschaft bei der Versammlung in der Marxloher Kreuzeskirche.
Frank Heidenreich, CDU regt an, die Deutsche Bahn in die Verantwortung zu nehmen und die letzte deutsche Schienenproduktion in die eigenen Reihen aufzunehmen.

Pressebericht: 2012-04-18-WAZ-Schienenwerk unterm Dach der Bahn

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RP-Online – Podiumsdiskussion zur Zukunft der TSTG

Der Betriebsrat der TSTG Schienentechnik lädt zu einer Podiumsdiskussion in der Kreuzeskirche in Duisburg-Marxloh mit Rainer Bischoff (DGB Niederrhein), Jürgen Dzudzek (IG Metall), Ralf Jäger (Innenminister NRW, SPD), Frank Heidenreich (CDU), Anna Conrads (Linke), Wilfried Müller (Sprecher der Vertrauenskörperleute ThyssenKrupp Steel)

Pressebericht: 2012-04-17-RP-Online-Podiumsdiskussion zur Zukunft der TSTG

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Podiumsdiskussion mit Minister und Orts-Politikern in der Kreuzes–Kirche im Duisburger Norden

In einer Podiumsdiskussion zur Zukunft der deutschen Schiene treffen sich Politiker der CDU, SPD, den Grünen, der Linken sowie Vertretern vom DGB und der IG-Metall.

Neben NRW-Innenmister Ralf Jäger diskutieren weitere Politiker über die Situation der TSTG und die Auswirkungen deren geplanter Schließung für Duisburg, NRW und Deutschland. Die Anwesenden Prominenten sind sich darin einig, dass die Schienenproduktion in Deutschland unbedingt schützenswert ist und erhalten bleiben muss. Die Vorschläge der Politiker reichen von der Übernahme der TSTG durch die Deutsche Bahn bis zur Verstaatlichung durch das Land NRW.

Die anwesenden Politiker unterzeichnen eine gemeinsame Resolution unter dem Titel „Marxloher Erklärung“ zum Erhalt der TSTG .

Zeitungsartikel aus der WAZ

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DerWesten.de – Duisburger Schienenwerker kämpfen um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze

„Ein Schienenwerk braucht Deutschland“, so der Titel eines Briefes von Gregor Gysi an die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

… dem Schienenwerk mangelt es nicht an Aufträgen, der Staat als Eigentümer und
Hauptschienenabnehmer steht in der Verantwortung um die Versorgungsicherheit.
„Ein Schienenwerk braucht Deutschland.“

Pressebericht: 2012-04-12-derwesten-Duisburger Schienenwerker k„ämpfen um den Erhalt ihrer Arbeitspl„ätze

 

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Protestmarsch zum Abteikeller in Duisburg Hamborn

Die Belegschaft des letzten deutschen Schienenherstellers protestiert öffentlich gegen die Ankündigung des voestalpine Konzerns, das Werk in Duisburg zu schließen.

Der Demonstrationszug geht vom ThyssenKrupp Steel – Werkstor 1 zum Abteikeller in Duisburg Hamborn.

Bei der dort stattfindenden Informationsveranstaltung bekommt die Belegschaft unter anderem Unterstützung durch den Bundestagsabgeordneten  Johannes Pflug.

Fotostrecke:

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Welt Online – Bahn richtet 14 Großbaustellen in NRW ein

Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr 600 Millionen Euro in ihr Streckennetz in
Nordrhein-Westfalen.
Bis 2016 will die Bahn in NRW, wo ihr Schienennetz am dichtesten ist, insgesamt 3,85
Milliarden Euro investieren

Pressebericht: 2012-03-29-Welt Online-Bahn richtet 14 Großbaustellen in NRW ein

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NRZ – Das große Buddeln bei der Bahn

Neue Schienen, neue Weichen, neue Schwellen: Ins NRW-Netz werden bis 2016 mehr als 3,8 Milliarden Euro investiert. Davon entfallen 3,3 Milliarden Euro auf das Schienennetz.

Pressebericht: 2012-03-29-NRZ-Das große Buddeln bei der Bahn

 

 

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DerWesten.de – Schienentechniker unter Dampf

Klaus Ernst , Bundesvorsitzender der Linken besucht Belegschaftsversammlung
Belegschaft hat Zweifel an den kürzlich vorgelegten Zahlen, mit denen die Geschäftsleitung die Schließung begründet hat. „Die Auftragsbücher sind voll: 270.000 Tonnen sind geordert“.

„Es ist unerträglich, wenn die Belegschaft von Schließungsplänen aus der Presse erfährt!“
Dass die TSTG-Schienentechnik in Duisburg geschlossen werden soll, liege wohl daran, dass offensichtlich Geld gebraucht werde, um die Strafen nach den illegalen Preisabsprachen bezahlen zu können. Die Mitarbeiter müssten nun die Zeche dafür zahlen.

Pressebericht: 2012-03-28-Der Westen-Schienentechniker unter Dampf

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DerWesten.de – Schließungspläne

Die Mitarbeiter der Duisburger TSTG Schienentechnik setzen sich zur Wehr gegen die am Dienstag verkündete Schließung des Werkes. Grund für die Schieflage des Unternehmens sind laut Gewerkschaft vor allem illegale Preisabsprachen, die die Deutsche Bahn als wichtigsten Kunden verprellt haben sollen.

Duisburger Werk ist das letzte in Deutschland
Inzwischen ist die Bahn als Kunde wieder da, in den Büchern stehen Aufträge über 257.000 Tonnen
Schienen. Das, so Betriebsratsvorsitzender Heinz-Georg Mesaros, liegen nahe am Produktionsrekord
von 285.000 Tonnen. Dzudzek empört: „Jetzt wo die Aufträge wieder da sind, wird der Laden
zugemacht.“
Dabei ist der Standort Duisburg wegen der Nähe zum Rhein und zu den Märkten in
Deutschland und Nordeuropa logistisch hervorragend gelegen. Und das Duisburger Werk, so der langjährige Betriebsratsvorsitzende bei TSTG, Werner Albry, arbeite bei Forschung und Entwicklung von zukunftsfähigen Schienen intensiv mit der Deutschen Bahn zusammen, liefere herausragende
Qualität: „Wir haben einen Reklamationsgrad, der gegen Null geht.“

Pressebericht: 2012-03-14-Der Westen-Schließungsplä„ne

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DerWesten.de – Voestalpine schließt Schienenwerk von TSTG in Duisburg

Das Schienenwerk von TSTG in Duisburg soll frühestens zum Ende des Jahres 2012 geschlossen werden, weil es wirtschaftlich unrentabel ist, so die voestalpine.

In Bruckhausen sei „auf Dauer keine wettbewerbsfähige Fertigung von Schienen mehr möglich“.

Die Geschäftsführung der TSTG wird „Gespräche mit mehreren Partnern aufnehmen, mit dem Ziel, Arbeitnehmern einen Übergang in neue Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen“.

Pressebericht: 2012-03-13- DerWesten.de-Voest-Alpine schließt Schienenwerk von TSTG in Duisburg

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